Wie, du investierst noch nicht in P2P?
(Peer-to-Peer-Kredite)

Bei einem gemeinsamen Frühstück (sogar in einer deutschen Bäckerei) der deutschsprachigen digitalen Nomadengruppe hier in Koh Phangan in Thailand ist mir mal wieder aufgefallen, dass immer nur die Männer über das Thema Investment, Vermögen und Anlagemöglichkeiten sprechen, aber nicht die Frauen.

Deshalb heute jetzt mal ein Beitrag zu einer nicht so bekannten Anlageform, die wirklich sich mal jeder anschauen sollte, egal ob Mann oder Frau.   

254 – Amata Bayerl – Wie, du investierst noch nicht in P2P?

254 – Amata Bayerl – Wie, du investierst noch nicht in P2P?   


Heute kommt mein Gruß aus Koh Phangan in Thailand, wo es auch eine große Gemeinschaft von Digitalen Nomaden gibt, die von überall in der Welt ausarbeiten.
Und am letzten Dienstag gab es ein gemeinschaftliches Frühstück in einer deutschen Bäckerei mit der Gruppe der deutschsprachigen Mitglieder, wo wir auch teilnahmen.

Interessant war das Zuhören bei einzelnen Mitgliedern, wie sie ihr Leben finanzieren und 2 noch durchaus jüngere Männer unterhielten sich angeregt über den Bitcoin. Bei dem einen hat es gereicht, die Bitcoins einfach in den letzten Jahren zu halten, um davon heute gut leben zu können, der andere ist sehr aktiv im sogenannten „Mining „von Bitcoins“.

Meine Beobachtung hat es wieder bestätigt.
Die Diskussion um finanzielle Themen zu Investment und Vermögen wurde mal wieder nur von männlichen Mitgliedern der Gruppe getätigt.
Bei den Frauen waren andere Themen im Gespräch.

Aber auch wir Frauen sollten Lernen uns mit diesen Themen zu beschäftigen.
Jedoch möchte ich heute nicht über den Bitcoin sprechen, der sicherlich mehr Gewinnmöglichkeit bietet bei deutlich höherem Risiko, sondern eine alternative Investmentform, die nicht so bekannt ist, aber bei vertretbarem Risiko dir auch eine sehr gute Verzinsung bringen kann.

Das sind die sogenannten Peer-to-Peer-Kredite, kurz P2P.

 

Was sind Peer-to-Peer-Kredite?


Wenn ihr den Begriff P2P-Kredite hört, so sind damit die sogenannten Peer-To-Peer-Kredite oder das Crowdlending gemeint. Auf Deutsch übersetzt könnte man sagen:
„Mensch-zu-Mensch“ oder „von Privatperson zu Privatperson“.
D.h. bei einem Peer-To-Peer-Kredit handelt es sich somit um eine Kreditform, die zwischen zwei Privatpersonen abgewickelt wird.

Bei einem Peer-To-Peer-Kredit gibt es keine vermittelnde Bank.
Stattdessen bedient sich ein Anleger einer der aktiven Plattformen, auf der sich
„Investoren/Anleger und Kreditnehmer“
zusammenfinden können. (s. Kurzinformation der bekanntesten Plattformen am Ende)
Für beide Seiten ergeben sich daraus nennenswerte Vorteile:

Ein hoher bürokratischer Aufwand und hohe Gebühren der Banken fallen weg.
Wenn dann auch wie vereinbart der Kredit von einem Kreditnehmer in voller Höhe zurückbezahlt wird, haben Anleger eine deutlich höhere Gesamtrendite erhalten, wie bei einer sonstigen Bankanlage oder manch anderem Investment.

Dier Plattformen bieten oft moderne Investmenttools an, die dabei helfen potentielle Kreditnehmer besser einzuschätzen.
Damit profitieren Anleger durch höhere Renditen im Vergleich zu anderen Anlageklassen und anderen Anlagemöglichkeiten.

Kurze Erläuterung zum Unterschied von Crowdfunding und Crowdinvesting?

Das Crowdlending (P2P-Kredit) ist im Grunde eine Unterform des Crowdfunding.
Während das Funding prinzipiell alle Möglichkeiten umschließt, auf einer Online-Plattform Geldmittel zu sammeln, bezeichnet Crowdlending im Speziellen die Kreditvergabe von Privat zu Privat. Ebenso müssen beim Crowdfunding finanzielle Interessen keine Rolle spielen.

Zu unterscheiden ist der Begriff auch zum Crowdinvesting.
Hier wird die Kraft der Schwarmfinanzierung genutzt, um eine bestimmte Investition zu tätigen.
Das kann beispielsweise eine Immobilie sein.
Hinter dem Investment steht ein klares finanzielles Interesse.

Wie funktionieren P2P-Kredite?

Um einen P2P-Kredit zu gewähren und um auf diese Art und Weise attraktive Zinsen zu erzielen, muss sich die Person, die daran interessiert ist, zunächst auf einer Plattform registrieren.

Nach der Registrierung, die nur wenige Momente in Anspruch nimmt, kann der Kreditgeber bzw. der Investor eine Liste mit Investitionsmöglichkeiten einsehen.
Neben dem zu finanzierenden Projekt findet sich hier auch eine Einteilung in eine der unterschiedlichen Risiko-Klassen.
Die Rendite, die mit einem P2P-Kredit erzielt werden kann, richtet sich je nach der Risikoklasse.

Wie auch bei anderen Geldanlagen, zählen risikobehaftete Geld- oder Wertanlagen, in der Regel mit höheren Renditeaussichten.

Vor- und Nachteile von Crowdlending im Überblick

Wie alle Geldanlagen hat auch das Crowdlending Vor- und Nachteile. Hier der Überblick:

Vorteile:

  • Renditechancen: P2P-Kredite bieten für Anleger hohe Renditechancen.
    Dabei werden Anlagen in unterschiedliche Risikoklassen unterteilt, sodass der Anleger Rendite und Risiko abwägen kann. Oft helfen dem Privatinvestor spezielle Online-Tools, ihm schnell einen Überblick zu verschaffen was die Aneignung von ausführlichem Vorwissen erspart.
  • Sinnvolle Geldanlage: Vielen Anlegern ist wichtig, dass Ihr Geld nicht nur rentabel arbeitet, sondern gleichzeitig auch einen sinnvollen Zweck erfüllt.
    Beim Crowdlending weiß der Anleger, dass er damit private Projekte unterstützt.
  • Transparenz: P2P-Kredite gelten als weitgehend transparent und verständlich.
    Es handelt sich ganz simpel um direkte Kredite mit festgelegten Konditionen im Vergleich zu vielen anderen Anlageklassen, die so unübersichtlich arbeiten, dass oft selbst Bankberater nicht wissen, wie das Geld arbeitet.
    Der Investor hat beim Crowdlending die Möglichkeit, Kleinstbeträge zu investieren. Z.B. 25 € / 50 € / 100 € oder mehr.
    Damit ist die Geldanlage nicht nur für eine breite Masse an Anlegern zugänglich, sondern ermöglicht auch eine unkomplizierte Risikostreuung.

Nachteile:

  • Ausfallrisiko: Bei P2P-Krediten ist generell ein Ausfallrisiko vorhanden.
    Um dem entgegenzuwirken, sollten Anleger nur in Anlagen in ihrer gewünschten Anlageklasse investieren.
    Jeder Anleger sollte eine Strategie der Risikostreuung wählen und festlegen.

P2P-Kredite für Anleger

Mithilfe von Peer-To-Peer-Krediten haben private Anleger die Möglichkeit, sich ein attraktives Portfolio an rentablen Anlageklassen zusammenzustellen.
Lege jedoch nie 100 % deines freien Vermögens in eine einzige Anlageklasse.
Eine Kreditplattform erfüllt somit in erster Linie die Funktion eines Gläubigers.

Gegen eine geringe Gebühr, die wenige Prozent der Kreditsumme ausmacht, wird die Einhaltung des Kreditvertrags von beiden Seiten überwacht. Ansonsten ist der Gläubiger dazu berechtigt, rechtliche Schritte einzuleiten.
Für Anleger rentieren sich Peer-To-Peer-Kredite durchaus, da die Zinsen höher sind als bei Banken. Es ist sogar möglich, gemeinsam mit anderen Anlegern ein Projekt zu finanzieren.

Außerdem können Investoren davon profitieren, dass es verschiedene Risikoklassen gibt, in welche die einzelnen Kreditanfragen unterteilt sind. Wie auch am Finanzmarkt entscheidet schlussendlich das Risiko über die mögliche Höhe der Rendite der Geldanlage

Anlegertypen für P2P-Kredite

Grundsätzlich kann zwischen drei Anlegertypen unterschieden werden. Es gibt folgende Klassifizierungen:

  • Der sicherheitsorientierten Anlegertyp: Dieser ist darauf bedacht, Risiken zu vermeiden und ist mit minimalen Renditen zufrieden.
    Außerdem ist er bereit, über einen längeren Zeitraum auf sein Geld zu verzichten.
  • Der ausgewogene Anlegertyp: Ein ausgewogener Anleger sucht die Balance zwischen ausgewogenen und rentablen Anlageklassen.
  • Der renditeorientierte Anleger: Dieser Typ ist risikofreudiger und hat das Ziel, große Renditen zu erzielen.
    Er kann Verluste in Kauf nehmen, da er eine sichere Ausgangslage hat.

Bei P2P Kredite als Anlageklasse sind für alle drei Anlegertypen geeignet.
Denn der Investor kann sich ein Portfolio nach eigenen Bedürfnissen zusammenstellen und das Risiko auf mehrere Kredite streuen.

Wie sicherheits- oder renditeorientiert jemand ist, hängt sowohl von den beruflichen Umständen, dem bisherigen Portfolio, Erfahrungen in der Geldanlage und anderen Gesichtspunkten ab. Das ist individuell und muss jeder für sich entscheiden.

Wenn z.B. jemand bereits relativ viel in sichere und wenig rentable Anlageklassen wie Staatsanleihen oder Tages- und Festgeldkonten investiert hat, kann durchaus jetzt dann auch rentablere Investitionsmöglichkeiten in Erwägung ziehen.

Auch die persönlichen Werte des Anlegers spielen bei der Zusammenstellung des Portfolios eine große Rolle. Beispielsweise bevorzugen viele Anleger im P2P-Kreditbereich, dass das Geld in ein bestimmtes Projekt fließt, mit dem sie sich identifizieren können.

Die persönliche Geschichte des Kreditnehmers zu kennen, kann für manche Anleger den besonderen Reiz ausmachen. Das Gefühl, jemanden persönlich zu unterstützen, findet sich in nur wenigen Anlageklassen. Andererseits bevorzugen auch viele Menschen einen unpersönlicheren Bezug zu Ihrem Investment.

Peer-To-Peer-Kredit für Kreditnehmer

Es gibt kaum eine einfachere Form, ein Darlehen aufzunehmen, als über ein Peer-To-Peer-Netzwerk. Die Anmeldung ist für Investoren und Kreditnehmer kostenfrei, erst bei einer erfolgreichen Vermittlung fallen Gebühren an.

Durch Peer-To-Peer-Kredite vereinfacht sich die Darlehensvergabe erheblich.
Möchte man einen Kredit aufnehmen, meldet man sich als Erstes bei einer Plattform an und kann danach Informationen zur gewünschten Kredithöhe sowie zum Verwendungszweck eingeben.

Investoren können diese veröffentlichten Einträge einsehen und dann entscheiden, in welche Projekte sie Geld investieren möchten. Die Rückzahlung eines Kredits erfolgt nach demselben Schema wie bei einer Bank: Der Kreditnehmer überweist monatliche Raten an den Kreditgeber zurück.

Wie Kreditnehmer auf Peer-To-Peer-Plattformen agieren sollten

Kein Investor möchte gerne Geld anlegen, wenn der Kreditnehmer keine aussagekräftige Ausschreibung hat. Für Kreditsuchende ist es daher besonders wichtig, sich und seinen Kreditwunsch so ausführlich und nachvollziehbar wie möglich zu beschreiben.

Je besser man sich als Kreditnehmer erklärt, desto höher sind die Chancen, ein Darlehen zu erhalten. Im Hinblick auf die Bonität und die persönlichen finanziellen Lebensumstände gibt es bei den Plattformen abgestufte Prozesse zur Bonitätsprüfung.
Je weiter sich Kreditnehmer hervorwagen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen Investor zu finden.

Es reicht beispielsweise oft nicht, dass man sich ein neues Auto kaufen möchte.
Besser ist es, genau darzustellen, warum das neue Auto benötigt wird, warum es so viel kostet und warum ein Kredit benötigt wird.
Auch nähere Angaben zur Rückzahlung sind gerne gesehen.

Dabei sei erwähnt, dass jede Plattform unterschiedlich strikte Richtlinien und Kontrollmechanismen hat, die die Bonität jedes potenziellen Kreditnehmers überprüft.


Anbieter von P2P-Krediten – Beispielvideo vom Youtubekanal Finanzfluss

In Youtube findet ihr den Kanal Finanzfluss: Mit 264.000 Abonnenten ein sehr beliebter Kanal.

https://www.youtube.com/watch?v=ENL9AxIT4ZM

Hier werden 7 Plattformen vorgestellt.
z.B., Mintos , Bondora, Estate Guru, Auxmoney, Twino, Viainvest + Viventor.

Insgesamt seht ihr, dass man sehr tief in dieses Thema einsteigen kann. 

Wir für uns persönlich haben uns entschlossen, jeweils einen monatlichen Sparbetrag an Mintos und Bondora zu geben, da diese beiden Plattformen zu den größten Anbietern zählen und eine optimale Risikostreuung anbieten.

Hier ist der Link von uns an euch, mit dem wir Freunde einladen können, sich dieses Investment näher anzusehen. Schaut doch mal hinein.

Für Mintos:   https://www.mintos.com/de/l/ref/R4BRNE

Für Bondora: https://bondora.com/ref/christophb8
( 5,- € Gutschrift )

Geld sicher anlegen: Wie wichtig ist die Bonität bei Peer-To-Peer-Krediten?

In europäischen Staaten spielt die Bonität für Peer-To-Peer-Kredite eine wichtige Rolle.
So muss auch bei den Plattformen eine Mindestbonität gewährleistet sein.
Erhält man allein aufgrund einer schlechten Bonität kein Darlehen bei einer Bank, können Peer-To-Peer-Kredite durchaus eine Alternative sein.

Die Voraussetzung dafür ist, dass der Antragsteller ansonsten keine negativen Eigenschaften aufweist: Läuft beispielsweise nebenbei noch eine Privatinsolvenz oder liegen zahlreiche Schufa-Einträge vor, stehen auch die Chancen auf einen Peer-To-Peer-Kredit schlecht.

Wer als Investor bereits ein sicheres Portfolio vorweisen kann, kann aufgrund eines attraktiven Zinses oft auch ein größeres Risiko in Kauf nehmen. Grundsätzlich müssen sich Kreditnehmer bei den meisten Plattformen immer zuerst einer Bonitätsprüfung unterziehen.


Abschließendes Fazit zur Geldanlage über die Vergabe von Peer-to-Peer-Krediten

Peer-to-Peer-Kredite bieten Investoren eine interessante Möglichkeit der Geldanlage. Bequem vom heimischen Rechner oder Laptop aus kann man so Geld online verdienen.
Im Vergleich zu anderen Geldanlagen punkten Peer-to-Peer-Kredite vor allem dadurch, dass diese im Hinblick auf das Risiko und die Rendite transparent sind, feste Zinserträge möglich machen und unabhängig von Schwankungen an der Börse sind.

Es handelt sich um ein verständliches und innovatives Finanzprodukt, welches Investoren im Sekundärmarkt erlaubt, genau zu wählen, welches Projekt unterstützt werden soll.

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Das war nun ein Überblick über eine noch nicht so bekannte Anlagemöglichkeit.
Schwankungen gibt es in alternativen Investmentformen immer.
Daher betrachte diese Anregungen als ein langfristiges Investment, welches dein Leben auch bereichern soll und erinnere dich an meinen so oft genannten Abschlussatz:
Lieber unperfekt begonnen, als perfekt gezögert.
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