Wie du investiert noch nicht in ETFs und Aktien?

So oft erreichen mich Nachfragen was ich für besser halte.
In meiner heutigen Episode mache ich dir eine kleine Gegenüberstellung anhand von 10 Kriterien die du dich selber fragen kannst.

BEANTWORTE FÜR DICH VORALLEM DIE KRITERIEN 8-10

267 – Amata Bayerl – Wie du investierst noch nicht in ETF´s und Aktien?

 

Im Februar 2020 hatte ich mit der Folge 254 zum Thema P2P-Kredite schon mal ein mögliches Anlagesegment in meinen Podcastfolgen angesprochen.

Was war das Interessante dazu aus euren Rückfragen?
Viel weniger die harten technischen Fakten, sondern die W-Fragen dazu.
Wieso? Warum? Wann? Worin liegt der Nutzen?
Was könnte meine Motivation sein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?

Und genau das finde ich super, denn wie die Meisten von euch wissen, beschäftige ich mich eben auch mehr mit dem Thema Mindset, wie mich nur an nüchternen Fakten und Daten zu orientieren.
Die gehören auch dazu, keine Frage.

Und deshalb möchte ich euch heute auch nicht intensiv erzählen, dass eine Aktie eine Unternehmensbeteiligung ist und dass es Vorzugsaktien, Namensaktien oder auch vinkulierte Namensaktien gibt.
Oder wo was gehandelt wird oder was z.B. ETF (exchange-traded fund) bedeutet, sondern warum ihr euch mit diesem Thema unbedingt mal beschäftigen solltet.
Ganz oft wird empfohlen in das Thema über einen ETF einzusteigen.
Allerdings meine ich, wenn ich heute und jetzt von einem ETF spreche einen Indexfonds, der auf Aktien gehandelt ist und nicht um einen Renten ETF oder andere Varianten.

Andere empfehlen den direkten Einstieg in Einzelwerte, also Aktien direkt.
Du entscheidest dann sowieso für dich, ob dich das Investieren in einzelne Aktien mehr anspricht. Es bedeutet aber nicht, dass es per se einen Vorteil darstellt.

Beides ist eine gute Wahl. Denn in beiden Fällen landet dein Geld in Aktien und es geht nur darum, welches Vehikel, bzw. welchen Zugangsweg du dazu für dich gewählt hast.

Heute möchte ich anhand bestimmter Kriterien mit dir erörtern, welche der beiden Anlageklassen für dich interessant, bzw. interessanter sein könnte.
Zuerst doch ein paar ein paar nüchterne Punkte, dann gehen wir in speziellere Gesichtspunkte, die ich super interessant finde.

Das Fundament für deine persönliche Anlagestrategie musst du selber für dich festlegen.

Lass uns starten.

Kriterium 1 – Notwendige Erfahrung

Hier bietet der ETF einen idealen Einstieg in eine breit gestreute Anlagewelt, ohne besonderes Wissen vorauszusetzen.
In Einzelaktien kannst du ebenso ohne Erfahrung einsteigen, es ist aber gut, sich mit dem Thema und deinen Werten intensiver auseinander zu setzen.

Kriterium 2 – Notwendiges Kapital

Auch hier bietet der ETF einen idealen Einstieg, weil bereits ab kleinsten Summen dir ein Kauf offensteht.
Wenn die Kaufgebühren in einem vernünftigen Verhältnis stehen, kannst du dies auch mit Akten so handhaben.

Kriterium 3 – Zeitaufwand

Hier hat klar der ETF die Nase vorne, denn das Investieren in einen ETF ist weniger zeitintensiv. In diesen kannst du jahrelang investieren und automatische Mechanismen, wie z.B. die Thesaurierung (das Ansammeln der Dividenden) automatisch mitnehmen.
Bei einzelnen Aktien ist der Zeitaufwand höher und jeder sollte sich fragen, ob er einen höheren Zeitaufwand in Kauf nehmen möchte, wenn er meint, dadurch eine bestimmte „Outperformance „also einen höheren Ertrag zu erzielen, wie in der anderen Auswahl.
Daher sind ETF an sich erst mal eine Anlageform, die wenig zeitintensiv ist, weil du keine Einzelnachrichten verfolgen brauchst, sondern wahrscheinlich nur die Branche oder Region, die du mit deiner ETF-Auswahl getroffen hast.

Kriterium 4 – Kosten

Das können wir ganz kurz machen, auch wenn es ein wichtiges Thema ist.
Bei Aktien gibt es neben den jährlichen Bank- oder Brokerkosten die Transaktionskosten, die für jeden Kauf oder Verkauf anfallen.
Das entfällt bei einem ETF, den ich einmal kaufe und jahrelang liegen lasse.
Natürlich auch bei Aktien, wenn ich diese ebenso lange behalte.
Diese Jahreskosten, bzw. Transaktionskosten kannst du sehr gut selbst bestimmen, durch die Auswahl deiner Bank, bzw. Gesellschaft, wo du dein Depot führst.
Bei einem ETF gibt es neben den Kosten der Bank/Gesellschaft (s. Aktien)
jährliche Verwaltungskosten. Zwar gering mit ca. 0,1 – 0,5 % deines Volumens, aber das kann auch höher sein wie die eventuellen Transaktionskosten in einem Aktiendepot.
Die klare Empfehlung meinerseits ist zumindest statt der klassischen Bank mit Filialbetrieb einen Discount-Broker zu wählen, das bedeutet eine Gesellschaft über die du Aktien günstiger kaufen kannst.
Hier sollten die Bank- und Transaktionskosten deutlich geringer sein.

Kriterium 5: Erwartete Rendite

Mit einem ETF bekommt ein Anleger ziemlich genau die Marktrendite seiner Auswahl, abzüglich der Verwaltungskosten.
Viele Privatanleger überschätzen sich zu Beginn und erzielen daher unterdurchschnittliche Marktrenditen. Das belegen zumindest Statistiken der depotführenden Stellen.
Daher schraube deine Erwartung an dich zu Beginn nicht zu hoch.

Kriterium 6: Rendite-Chancen

Auch wenn es in der großen ETF-Welt Spezialprodukte gibt, die eine überdurchschnittliche Rendite theoretisch ermöglichen, so ist dies im Prinzip mit Einzelaktien eher möglich, weil es durchaus Ausreiser nach oben ergeben kann.

So gibt es ja auch den kleinen sarkastischen Satz:

„Das Schöne an Aktien ist, dass man 1000% gewinnen kann,

aber nur 100% verlieren.“

Nur eben ist beides möglich – und damit sind wir schon beim wichtigen Punkt 7

Kriterium 7 – Risiko:

Risiko und Rendite ist untrennbar miteinander verbunden an der Börse.
Die Ausschläge nach unten werden bei ETFs besser abgefedert durch ihre breite Streuung. Und so kann es auch bei Aktien den ein oder anderen Totalverlust mal geben. Dies ist bei ETFs sehr unwahrscheinlich. Je größer und gemischter ein Depot mit Einzelaktien ist, umso mehr gleichen sich unterschiedliche Entwicklungen aber auch untereinander aus.

Trotz allen Schwankungen an den Börsen möchte ich dir Mut machen, dich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und erste Investments zu wagen.

Ich werde in die Shownotes eine Grafik einkopieren.

Diese kleine Grafik zeigt die Bullen – und Bärenmärkte bei US-Aktien seit 1870 bis 2019 und alle Auf– und Abwärtsbewegungen.
Und es ist unleugbar – es gibt immer wieder alle paar Jahre starke Minusjahre an den Börsen, auch teilweise mehrere hintereinander.
Nur ist auch überdeutlich zu sehen, dass die Anzahl und Ausschläge der positiven Jahre nach oben deutlich mehr und intensiver sind.
Je länger dein Anlagehorizont ist, umso mehr profitierst du von dieser Entwicklung.

Nun kommen wir mal zu den Kriterien, die ich besonders interessant finde

Kriterium 8 – Wissensaufbau: (Humankapital )

Es mag völlig o.k. sein einen ETF zu kaufen und einfach 20 Jahre ins Depot legen. Allerdings wird es deinen Drang zu Wissen über die Wirtschaft, Börse und Märkte nicht sonderlich antreiben.
Dies ist im Regelfall anders, wenn man in einzelne Aktienwerte investiert.
Bei Aktien direkt beschäftigt man sich schon fast zwangsweise mal auch mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen.
Oder man schaut mal in die ein oder andere Analyse hinein oder gar in eine Bilanz.
Natürlich kann man sich als ETF-Anleger genauso für Wirtschaft interessieren. Bei Aktien verspürt man eher den Drang dazu.

Schätze doch mal dein Humankapital.

Was verdienst du gerade?
Rechne doch das mal auf deine Arbeits-Lebenszeit hoch?
Dieses Vermögen liegt in deiner Arbeitskraft.
Und jetzt kommt ein ganz interessanter Effekt, besonders für die noch Jüngeren. Wenn es dir gelingt dein Einkommen nur wenige Prozent zu steigern und du machst diese Rechnung gerade nochmal, wirst du erstaunt sein, wie stark sich dein Humankapital erhöht hat.
Und so wird der Wissensaufbau in diesem Thema dein Humankapital unter Umständen überproportional steigern lassen.

Wahrscheinlich mehr sogar wie die Rendite deiner Kapitalanlagen selber.

Jetzt weißt du, warum man sagt: Bildung bringt die besten Zinsen.
Das heißt, dein Wissensaufbau mehrt nicht zwingend die Rendite deiner Kapitalanlagen, aber unter Umständen verhilft dir dein Wissensaufbau in diesem Thema zu mehr Einkommen und mehrt damit deutlich dein Gesamtvermögen.
Die Geldanlagen selber sind damit nur ein Baustein auf dem Weg zu mehr Gesamtvermögen. Sparen, Wissen und vieles anderes gehört auch dazu.
Spannend, nicht wahr?

Kriterium 9 – Spaß

Viele die das Thema Finanzen nur rein wissenschaftlich und nüchtern betrachten und auf den Weg setzen, wollen dann mit dem Thema nicht mehr konfrontiert werden und lassen diesen unterschätzten Faktor komplett außen vor.
Das ist schade.
Wenn psychologische Aspekte komplett außen vor bleiben ist eine erfolgreiche Geldanlage schwieriger. Wenn du Spaß daran hast in einzelne Aktien zu investieren und so richtig motiviert bist, passiert nämlich oft was ganz Besonderes.
Dadurch dass dir die Geldanlage so viel Spaß machst, ist es oft so, dass man gezielt noch mehr Geld in die Anlage steckt wie ursprünglich vorgesehen.
Wer seine Geldanlage nur als notwendiges Übel sieht und möglichst schnell abhaken möchte, der ist auch nicht sonderlich gewillt, seine Sparrate auch mal zu erhöhen.
Diesen Spaß-Faktor kannst du finanzmathematisch nicht bemessen, aber psychologisch spielt er unterbewusst oft eine große Rolle.
Daher ist eine erfolgreiche Anlagestrategie die Basis, und wenn dann noch so ein psychologischer Faktor einen Pluspunkt bringt, umso besser.

Kriterium 10 – Individualisierbarkeit

Zwar bietet auch die ETF-Welt viele Möglichkeiten individuellere Anlagestrategien zu gestalten, allerdings bietet die direkte Aktienauswahl die noch besseren Möglichkeiten.

Du kannst es steuern wie du willst.
Ob dir Nachhaltigkeit wichtig ist oder andere moralische Kriterien festlegst.
Vielleicht möchtest du z.B. überwiegend Aktien kaufst von Unternehmen, deren Produkte du selber nutzt, egal ob Autos, Telekommunikation, Energie,
Haushaltsprodukte und mehr.

Schon sehr spannend das gante Thema, was meinst du?

Ich hoffe ich konnte dich neugierig machen, wenn du mit beiden Anlageklassen noch nicht für deinen Vermögensaufbau begonnen hast dies auch für dich umzusetzen.
Sei dir der Risiken bewusst, dass Marktschwankungen nicht jedes Jahr dir eine positive Rendite bringen.
Derjenige der dieses Risiko scheute, hat allerdings auch die Chancen auf eine deutliche Mehrperformance gegenüber anderen Anlageklassen verpasst.

Aktien gehören für mich genauso wie P2P und Immobilien dazu, wenn es darum geht, wie man Geld sinnvoll anlegen will.,
Gleichzeitig solltest Du dir unbedingt anschauen, wie Du dein Einkommen intensiv skalieren kannst, dazu haben wir derzeit jede Woche ein Webinar, wo du dich darüber informieren kannst – schreib mir einfach eine Nachricht, wenn dich das interessiert.

Im Blick auf Aktien empfehle ich dir definitiv dich von jemand begleiten zu lassen und zu lernen der hier wirklich Erfahrung hat und dem Du vertrauen kannst.

Meine Empfehlung, gönn dir einmal den Tag der Finanzen um selber einen Überblick zu diesem Thema zu bekommen.
Durch die aktuelle Situation mit dem Corona-Virus finden natürlich keine Präsenzveranstaltungen statt. Einmal gab es diese Veranstaltung auch schon als Online-Event. Merke dir einfach mal die Webseite.
www.tag-der-finanzen.de.
Und um ein vergünstigtes Ticket zu bekommen, wenn dann mal wieder ein Event  stattfindet,  kann ich dir einen Gutscheincode weiterreichen: tdfslottkemainz

Am 2.April hatte ich einen Money-Flow-Day als Online Event veranstaltet – unsere Abschlussreferentin war Jana Misar.
Sie ist eine sehr erfolgreiche Börsenanlegerin, die ihr Wissen auch an andere Menschen weitergibt.
Höre dir doch hier mit diesem Link das kurze Interview an – es lohnt sich.

https://vimeo.com/404667415
Money-Flow-Day
Amata Bayerl interviewte Jana Misar, Aktieninvestorin und Gründerin der Lifedesign University am Money Flow Day 02.04.2020

Ich wünsche dir ein langes, glückliches und erfolgreiches  Leben.
Viele Grüße – deine Amata

Einschalten – Zuhören – Inspirieren lassen

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Ich begleite und unterstütze Dich 30 Wochen lang.

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