Inselparadies Ko Phangan –

Reisetagebuch und TOP 3

Die Trauminsel

19.1. Tag 4 – Fahrt zur 1. Insel Koh Pangan

Da wir doch einiges mehr an Gepäck hatten wie geplant hat Christoph geschaut wie wir am besten nach Koh Phangan kommen. 34 Möglichkeiten wurden im Internet angezeigt und dann entschieden wir uns dafür mit dem Fahrer der uns zu den schwimmenden Märkten gebracht hat bis nach Chumphon zu fahren und dort dann die Fähre zu nehmen. Morgens um 6 Uhr wurden wir abgeholt und dann ging es vorbei an Salzfeldern, viel Grün hinunter Richtung Chumphon – die Strecke von fast 500 km verging wie im Flug. Den Pier zu finden war für unseren Fahrer gar nicht so leicht, er kennt sich in Bangkok gut aus, doch auf dem Land verlässt ihn auch google. Auf der Fähre suche ich mir gleich einen Platz ganz oben, der Himmel ist bedeckt und der Fahrtwind tut richtig gut.  Zu Beginn der Fahrt ist treibt ganz viel Plastikmüll auf dem Meer, so viel Unachtsamkeit der Natur gegenüber ist echt erschreckend. Nach fast 3 Stunde halten wir an einer ganz kleinen Insel, ein gigantischer Anblick und am liebsten würde ich hier gleich aussteigen.  Doch ich muss mich noch gedulden – wir sind erst kurz vor Koh Tao. Das wird unser drittes Inselziel, dazu mehr später.

Fahrt nach Ko Phangan

Es geht also noch weiter und wir erreichen den Pier von Koh Phangan, dort werben gleich die Taxifahrer um unsere Gunst, doch wir schleppen unser Gepäck weiter bis nach dem Pier wo die Tuc Tuc Fahrer warten. Die Koffer werden auf das Dach gehievt, 8 Urlauber aus Holland, Frankreich, England und wir aus Deutschland werden zu unserem Ziel gebracht. Wir hatten uns entschieden über Airbnb ein kleines Häuschen am Strand zu mieten.

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Wir werden zum Phangan Beach Resort gebracht, das wir mitnutzen dürfen und werden dort total freundlich empfangen. Sie zeigt uns kurz das Resort, danach geht sie mit uns ein ganzes Stück den Strand entlang zu unserem privatem Häuschen. Ich bin begeistert, keine 5 Meter zum Meer, eine wunderbare Terrasse, das Bett mit Blick auf das Meer, eine kleine Küche, was will ich mehr.

Unterkunft in Ko Phangan

Raus aus den Kleidern, rein ins Meer und dann am Strand sitzen und einfach genießen.

20.1. Tag 5 – erster Tag im Paradies

Den ganzen Tag bin ich total nah am Wasser gebaut, immer wieder fliesen Tränen vor Glück und Dankbarkeit, es ist so traumhaft schön hier.

Schon beim Aufwachen der Blick auf das Meer, nichts wie raus und eine Runde schwimmen und dann Frühstück auf unserer genialen Terrasse, das Rauschen der Wellen, der Hahn kräht, die Sonne geht langsam auf, ich sitze einfach nur da und genieße.

Christoph liest gerade in dem Buch „Stoppt die Welt“ von Dr. Martin Krengel und ganz oft muss er herzhaft lachen, da will ich natürlich wissen was er gerade gelesen hat, er liest es mir vor und ich kann nur sagen Martin Krengel hat echt einen super Schreibstil, lustig, humorvoll, ein Buch das sich lohnt:

Martin Krengel – stoppt die Welt

Gegen Mittag beschließen wir einkaufen zu gehen, wir brauchen Wasser und Obst. Im ersten kleinen Supermarkt gibt es alles außer Obst, wir gehen zum nächsten, wieder das gleiche, im dritten etwas größeren gibt es zumindest Bananen und massenweise abgepackte Fertiggerichte für die Touristen. Wir beschließen doch für den nächsten Tag ein Moped zu nehmen und irgendwo hinzufahren wo wir frisches Obst bekommen.

Nachmittags gehen wir zum angrenzenden Resort und genießen Hängematte und einen frisch gepressten Smoothie auch wenn ich mir zuhause ganz oft einen mache, hier am Meer schmeckt er einfach nochmal besser. Dabei ist auch die Mischung super lecker, Ananas, Papaya, Mango und Passionsfrucht. Ich weiß auf jeden Fall was ich morgen einkaufe, einen kleinen Mixer hab ich ja mitgebracht.

Der Regen vertreibt uns dann von dem gemütlichen Plätzchen und wir kehren zurück in unser kleines Strandhäuschen wo wir überdacht auf der Terrasse sitzen bis mein Mann mir eine Massage anbietet, da kann ich doch nicht nein sagen und lasse mich verwöhnen.

Es ist komplett ruhig an unserem Strand. Der Bewohner aus unserem Nachbarhaus ist aus England und wohnt 9 Monate hier, nur die 3 Sommermonate kehrt er nach England zurück, man sieht und hört ihn kaum, hinter uns wohnt eine Familie aus Deutschland mit ihren 3 kleinen Kindern, der jüngste ist 6 Monate und die beiden Mädchen 2 und 3 Jahre, sie kommen zum Frühstück immer vor ans Meer, gehen viel spazieren und sind einfach total angenehme und sympathische Nachbarn.  Sie bleiben 2 Monate hier und haben auch schon überlegt ein Jahr auf Weltreise zu gehen. Ich bin mega froh in keinem größeren Hotel oder Resort zu sein, überall läuft dort die Musik und ich genieße einfach hier die Ruhe.

Langsam geht die Sonne unter und wir spazieren am Strand entlang, ganz in der Nähe stehen Tische und Stühle im Sand, es duftet lecker und ich bekomm schon wieder Hunger.
Ein Blick in die Töpfe und in die Karte und wir beschließen hier zu bleiben.

Das Curry und Pad Thai hat es uns angetan und so bestellen wir auch heute wieder das gleiche wie gestern und vorgestern. Als es zu tröpfeln beginnt kehren wir zurück gerade noch rechtzeitig bevor der Regen so richtig niederprasselt. Das schöne ist, dass es trotzdem angenehm warm ist und meist ist der Regenschauer auch schnell wieder vorbei.

 

21.1. Tag 6 – Sonntag in Koh Pangan

Der Hahn kräht, die Sonne geht auf, es ist gerade erst 6 Uhr doch ich bin putzmunter. Morgentliches Schwimmen, meine Morgenmeditation, gemütliches Frühstück am Strand,

Frühstück am Strand

etwas lesen und schon steht „Poo“ mit unserem bestellten Roller vor der Tür. Ich nehme meinen Rucksack und starte zur einer Probefahrt, für mich das erste Mal Linksverkehr, bisher habe ich immer Christoph fahren lassen.

Links fahren sage ich mir innerlich und mache mich auf den Weg um Obst zu kaufen, erstaunlicherweise finde ich keinen Marktstand, doch nach 1 km einen Supermarkt, ich beschließe dort einzukaufen, eine Melone, eine Ananas, eine Papaya, 2 Mango.
Meine so geliebten Rambutan finde ich hier noch nicht.

Als ich den Supermarkt verlassen will, regnet es in Strömen, das Wasser steht auf dem Parkplatz, ich stehe unter und genieße die leichte Abkühlung. Kaum 10 Minuten später lässt der Regen nach und ich fahre zurück. Damit Christoph sich keine Sorgen macht, weil ich so lange unterwegs bin schrieb ich ihm eine WhatsApp, doch als ich an unserem Häuschen ankomme schwimmt er noch immer im Meer, er hat den Regen im Meer genossen und mich noch gar nicht vermisst.

Es bleibt den ganzen Tag über regnerisch und so lesen wir beide auf der Terrasse, informieren uns noch ein wenig über die Insel und genießen vor allem die Zweisamkeit.

Gegen Abend machen wir dann kleine Runde zum Nachtmarkt, immer wieder ein Erlebnis in Thailand. Stände mit allem möglichen Fleisch, mit Säften und Smoothies, mit Curry und ganz oft auch viel Frittiertes. Jedoch gibt es hier auch einige vegetarische / vegane Stände. Ich entscheide mich für ein leckeres Curry, doch danach gibt es eine selbstgemachte rohköstliche Praline.

Wieder zurück genießen wir auf unserer Terrasse das Plätschern des Wassers und gehen schon bald ins Bett.

22.1. Tag 7 – Secret Beach

Vor einigen Wochen habe ich über die podcast Meisterschule Doro kennengelernt, sie hat ihren Wohnsitz in der Schweiz aufgegeben und  ist mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Wohnmobil unterwegs. Wir haben ein Interview gemacht und dann festgestellt, dass wir beide zur gleichen Zeit in Koh Samui sind und so haben wir uns verabredet uns hier mal persönlich kennenzulernen. Doro ist auf der anderen Seite der Insel und hat vorgeschlagen uns an dem Secret Beach zu treffen. Schon die Fahrt dorthin war einfach genial. Bei einem kurzen Halt auf halber Strecke habe ich am Strand wieder eine Schaukel entdeckt und mich dort der Leichtigkeit ´des Seins hingegeben. In der Bar dann noch einen Mango-Smoothie bestellt und festgestellt, dass hier wohl überall Zucker beigemischt wird. Schon wieder was gelernt, in Zukunft werde ich immer sagen: Smoothie – no sugar.

Nach der Pause ging es relativ steil nach oben und ich hab nur gehofft, daß der Roller das Gewicht von uns beiden auch wirklich schafft.

Den Secret Beach selber hätten wir beinahe übersehen, doch dank google maps war klar, wir sind vorbeigefahren. Allerdings war die Aussicht von dort oben gigantisch, wir fragen nach der Secret Beach, kehrten um und fanden dann auch gleich die kleine holprige Einfahrt. Da standen dann auch gefühlte 100 Roller und wir haben gerade noch einen Platz bekommen, dann stiegen wir hinunter um dort mit einem total netten Schild begrüßt zu werden

Happiness Zone

Der Beach selbst war klein, weißer Sand, kristallklares Wasser, einfach nur genial.

Wenn Du Dir einen Einblick verschaffen willst, hier dazu ein kurzes Video vom Secret Beach

Da ist Doro ganz leicht zu finden, dachte ich mir und ging den Strand ab, doch keine Doro. Tja auch in Ko Phangan funktioniert WhatsApp und so fragte ich nach ob sie schon da sei. Da stellt sich raus, dass am Ende der Bucht ein Weg in ein kleines Resort geht mit Restaurant und einem ganz besonderen Platz von wo aus man direkt auch die Fische beobachten konnte. Wir haben dann dort erstmal gemeinsam Mittag gegessen und anschließend uns in die Fluten gestürzt.

Auf dem Heimweg machen wir dann noch Halt in der Mae Hat Bay, eine Bucht am Nordwestzipfel. Auch hier wieder feinster Sand, türkisgrünes Wasser und unglaublich viel Schnorchler. Denn hier ist ein kleiner Inselwinzling vorgelagert und da kann man bei Ebbe anscheinend sogar zu den Korallenbänken hinüberwaten können. Wir sind spät dran, ich möchte nicht unbedingt in die Dunkelheit kommen, weil ich den Weg nicht kenne, deshalb geht es mit dem Roller weiter zurück zu unserem kleinen Häuschen.

 

23.1. Tag 8

Unsere Unterkunft ist ja mehr im Westen mit einigen Kieselsteinen am Strand, doch je mehr man in den Norden von Koh Phangan fährt umso schöner wird es. Und so haben wir uns heute aufgemacht zur malerischen Bucht von Nai Wok. Auf dem Weg dorthin haben wir Großeinkauf gemacht am Straßenrand, Rambutan, Mangostane, Mango, Ananas und dann am Strand erstmal ausgiebig gefrühstückt.

Danach war heute schwimmen und lesen angesagt. Christoph hat mir das Buch von Martin Krengel „Stoppt die Welt“ auch empfohlen zu lesen. Es ist einfach genial geschrieben. wenn ich nicht schon auf Weltreise wäre, dann würde ich jetzt Sehnsucht bekommen.

Ko Phangan ist wirklich so eine Insel mit Robinsonfeeling, eine Trauminsel, ich genieße es in vollen Zügen. Auf dem Rückweg machen wir Halt auf dem Nachtmarkt, dürfen an einem Stand die verschiedensten Currys probieren und meine Entscheidung für das Abendessen ist gefallen. Auf dem Nachtmarkt findet man von Fischen über Hühnchen, Pad Thai auch viel frittiertes, zudem einen vegetarischen und veganen Stand. Und auch ganz viel Süßes, zum Glück macht mich das hier weniger an. Gesättigt gehen wir Richtung Roller und fragen uns welcher unserer ist, denn zwei die ganz gleich aussehen, stehen hier nebeneinander. Da kommt ein junges Pärchen, es geht ihnen wie uns, wir finden „unseren“ Roller und stellen fest, das wir beide aus Deutshland kommen und jetzt nach Ko Phangan noch nach Ko Samui gehen. Spontan verabreden wir uns dort mal für ein Abendessen.

24.1. Tag 9

Morgens als erstes raus ins Meer, mich vom Wasser tragen lassen, und dann ganz entspannt mich meinem Morgenritual widmen, das ist einfach herrlich.

Gegen Mittag machen wir uns wieder auf den Weg, diesmal führt der Weg uns zur Hat Thong Nai Pn Yai Beach. Diesmal ist der Weg wirklich steil nach oben und unten, mitten durch den Dschungel, als wir auf einmal links von uns 2 Elefanten sehen, hier ist anscheinend ein Elefantencamp. Die zwei sind gerade am fressen und es ist faszinierend zuzuschauen.

Dann geht es weiter und als wir an der Bucht ankommen, sagen wir beide fast gleichzeitig „das ist die schönste Bucht“Beach

Wir wandern am Strand entlang und als wir zurückkehren stärken wir uns mit einem Pad Thai und einem Sticky Rice (süßer Reis) mit Mango, ein ausgezeichnetes Menü, das ich jeden Tag essen könnte.
Der Nachmittag vergeht wieder einmal so schnell und gegen fünf entscheiden wir uns zurückzufahren. Doch auf dem Heimweg fällt Christoph ein, wir könnten ja noch links abbiegen und zu diesem Beach vor fahren wo die Vollmondpartys stattfinden. Gesagt, getan, doch hier wird es stellenweise noch steiler und irgendwann streike ich und wir kehren oben in einem …. Restaurant ein mit einem traumhaften Ausblick auf Ko Samui und trinken dort einen leckeren Ananas-Smoothie. Die Besitzer sind so was von nett und aufmerksam, dass wir beschließen hier noch ein Weilchen zu bleiben und unser Abendessen hier einzunehmen.

VIDEO Herausforderungen im Paradies

25.1. Tag 10

Strandfrühstück das ist einfach nur schön, heute probieren wir zum ersten mal die Durian und erfahren daß wir eine Jackfrucht gekauft haben und dies 0gar keine Durian ist. Wir haben uns noch gewundert, denn sie schmeckte lecker und hatte gar keinen so intensiven Geruch wie man immer erzählt hatte. Auf dem Markt nachher schauten wir etwas genauer hin und Durian und Jackfrucht unterscheiden sich ganz klar wenn sie nebeneinander liegen.

Wir fuhren noch etwas an der Hauptstraße am Strand entlang und Christoph stupst mich an ich soll stehenbleiben. Links von uns sind gerade einige Thailänder bei der Durianfruchternte, die Bäume sind richtig hoch, einer ist hochgeklettert, sitzt auf dem Baum und versucht mit einem Stab die Frucht zum Fallen zu bringen. Die fällt dann mit Schwung nach unten wo sie absolut gekonnt von einem anderen mit einem Sack aufgefangen wird. Echt beeindruckend. Hier imDurian-Video ein kleiner Einblick.

26.1. Tag 11

Ich hab versehentlich einen Tag zu spät in Ko Samui gebucht und so heißt es jetzt 1 Tag zu überbrücken, da es uns hier so gut gefällt, beschließen wir den letzten Tag nebenan im Resort zu verbringen. Da unser Gepäck ganz schön schwer ist, schleppen wir es nicht über den Strand, sondern ich lade jeweils 1 Teil auf den Roller und fahr es rüber, dort bekommen wir eine kleine Hütte mit nach oben offener Dusche, total angenehm bei den Temperaturen. Dann heißt es ab in die Hängematte und den Blick aufs Meer genießen. Ein bisschen zu lernen und das schöne ist, ich habe das Gefühl ich habe alle Zeit der Welt, wenn es mir reicht geh ich zum abkühlen ins Meer, mach eine kleine Pause mit frischem Smoothie und genieße die gemeinsame Zeit mit Christoph.

Zusammenfassung und die 3 schönsten Plätze in Koh Phangan

Unsere Unterkunft war an der Westküste nahe Thong Sala, hier ist der Strand eher nicht so feinsandig und das Wasser sehr flach. Das Romantic Beach Häuschen* ist ein Traum, dennoch werden wir das nächste Mal wenn wir wieder kommen in den Norden gehen, das leuchtend blaue Wasser, der blendend weiße Sandstrand und die grünen Palmen sind hier einfach genial.

Die Bottle Beach haben wir in den paar Tagen nicht geschafft, sie soll auch sehr schön sein und im Nordwesten liegt Mae Hat Bay, ein schönes Schnorchelrevier. Von daher werden wir beim nächsten Mal auf jeden Fall mindestens 4 Wochen einplanen.

Meine 3 schönsten Plätze in Koh Phangan waren

  1. Secret Beach samt Restaurant, Massage und kleinen versteckten Buchten
  2. Ban Ton Nai Beach, langer weißer Sandstrand, sehr ruhig
  3. ViewPunkt, geniale Aussicht und absolut leckeres Essen mit äußerst freundlichen Inhabern

Falls Du auch schon mal in Ko Phangan warst erzähl gern von Deinen Erfahrungen und wenn Du da noch hinmöchtest, dann schreib es in den Kommentar, Du weißt ja wenn wir etwas aufschreiben machen wir schon wieder einen Schritt auf unser Ziel zu

so nun wünsch ich Dir einen traumhaft schönen Tag und ein erfülltes und finanziell freies Leben

Deine Amata