Was ist meine Berufung?

Die Frage ist, was ist meine Berufung? Mein Auftrag? Meine Sendung?
„Zum Wesen der Sendung gehört die enge Verbindung zwischen dem Gesandten und dem, der sendet. “Sagt Piet van Bremen in seinem Buch „Was zählt ist Liebe“.
Dabei hat Sendung nicht unbedingt damit zu tun, irgendwohin zu gehen, es kann auch hier an diesem Platz, an diesem Ort geschehen.
Wer seine wahre Lebensaufgabe findet und seine Talente und Fähigkeiten dafür einsetzt, der geht entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem erfüllten Leben. Es gilt den roten Faden im eigenen Leben zu entdecken, die tiefsten Herzenswünsche aufzuspüren.

Manchmal ist es schwierig herauszubekommen, was wir wirklich wollen.

Dann fragen Sie sich einfach: “Was will ich auf keinen Fall? Woran nehme ich Anstoß? Wo möchte ich etwas bewirken?”

Tief in unseren Herzen ist die wahre Sehnsucht verankert, wenn wir uns davon führen und leiten lassen, dann trägt sie uns durch unser Leben und wir spüren die stärkende Kraft Gottes. Wenn ich auf meine Begabungen, Talente und Gaben blicke, die in mir stecken, dann zeigt mir das oft schon den Weg auf.
Dabei geht es weniger um die oberflächlichen Interessen, sondern um die Dinge, die uns tief bewegen und berühren. Die persönliche Lebensaufgabe ist einmalig und individuell. In uns wird plötzlich etwas lebendig. Es ist wie ein Erwachen, ein Aufblühen, ein “Ich fühl mich angesprochen.”
Dabei heißt Sendung auch immer wieder neu annehmen, mit offenen Händen zu leben. Eine ehemalige Mitschwester legt sich jeden Morgen nach dem Aufstehen mit ausgestrecken Händen auf den Boden, übergibt den Tag Gott und nimmt an, was Er ihr schickt.
In der Bibel erfahren wir immer wieder von Berufungsgeschichten und häufig sind die Betroffenen zunächst ganz überrascht und wehren mit den Worten ab: “Ich bin noch so jung, ich kann nicht reden!” usw. Doch Gott hat uns all die Gaben geschenkt, damit wir sie auch einsetzen. Wir können nach Innen hören, aufmerksam auf das
gerichtet, was unser Herz uns sagt. Manchmal ist es gut, sich dafür eine Auszeit zu gönnen. Von der Familie oder der Arbeit und sich einige Zeit in ein Kloster zurückzuziehen. Es ist eine Möglichkeit mit der göttlichen Quelle direkt in Kontakt zu treten und den Botschaften in unserem Inneren, Raum zu geben.

Äußere Anregungen von Freunden, Bekannten, Beratern können uns gute Impulse geben, doch der wahre Weg liegt in uns selbst.

Vielleicht hilft auch eine Meditation: Entspannen Sie sich, lassen Sie den Atem kommen und gehen und nehmen Sie sich wahr, wie Sie jetzt da sind. Stellen Sie sich vor, dass Sie an einem Ort des Friedens sind. Einem Ort an dem Sie glücklich und zufrieden sind. An einem Ort in den Bergen oder am Meer, an einem Ort mit viel Sonnenschein oder Wind, mit einer weiten Aussicht. Konzentrieren Sie sich auch auf Ihr Herz und spüren Sie hin, was ihre Talente und Begabungen sind. Vielleicht tauchen Bilder, Symbole, Erinnerungen oder Gefühle auf. Nehmen sie alles auf, und wenn Sie die Meditation abschliessen, dann schreiben sie einfach alles auf, was Ihnen so durch den Kopf und Ihr Herz ging.
Manchmal ist es auch einfach die Unzufriedenheit mit dem was ist, das uns den Weg zu unserer wahren Berufung zeigt.
Es gibt auch die Möglichkeit auf unser Leben zurückzublicken und sich zu fragen, was einen
immer wieder fasziniert hat, wo besonderes Interesse war und in welchen Momenten wir ganz aufgegangen sind. Manchmal gilt es auch ganz einfach verschiedenes auszuprobieren und direkte Erfahrungen zu machen. Oft können wir uns bestimmte Dinge gar nicht vorstellen und dennoch ist es genau das, was unsere Berufung ist und unser Leben bereichert.

„Der Weg in die Verwirklichung unserer Aufgaben geht einher mit einem persönlichen Reifeprozess, der uns auf allen Ebenen in unserer Entwicklung herausfordert.“ (Finde deine Berufung).

Dabei ist es hilfreich und unterstützend sich gemeinsam mit anderen auf den Weg zu machen, sich auszutauschen, miteinander zu arbeiten, sich gegenseitig zu inspirieren und zu unterstützen.
In der täglichen Praxis zeigt sich dann sehr schnell, ob wir authentisch leben und die Herausforderungen des Alltags meistern. Im Johannesevangelium sind zwei Sätze von Jesus überliefert „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ Joh 20,21 und „Wie mich der Vater geliebt hat, so liebe ich euch“ Joh 15,9, die deutlich machen, dass Sendung und Liebe irgendwie zusammen gehören.
Piet van Bremmen bezeichnet das folgendermassen „Sendung ist das Flußbett der Liebe. Ein Strom braucht ein Flußbett. Wenn ein Strom kein Flußbett hat, versandet er. Das Flußbett ist ohne Zweifel eine Einengung. Der Rhein kann nicht mal einen Abstecher machen. Denn das Flußbett bindet ihn. Auf der anderen Seite gibt das Flußbett dem Strom Tiefgang und Kraft. Wenn der Strom kein Flußbett hätte, hätte er keine Kraft und keinen Tiefgang. In ähnlicher Weise ist die Sendung das Flußbett unserer Liebe. Natürlich wird unsere Liebe eingeengt und gelgentlich spürt man, das auch schmerzlich. Aber ohne das Flußbett würde meine Liebe versanden oder zu einem Sumpf werden. Seien wir dankbar für unsere Sendung, denn sie gibt unserem Leben Tiefgang, Kraft und Fruchtbarkeit.“
Die Sendung können wir nur aus der Fülle heraus leben. So wie der Mann, der einen Schatz im Acker findet und dann voll Freude alles verkauft, um ihn zu erwerben, Mt 13,44, das ist nur möglich, weil er die Fülle gefunden hat und so kann er jetzt voll Freude alles bisherige loslassen, woran sein Herz gehangen war.
Karl Pils beschreibt in seinem Buch „10 Schritte zu einem erfüllten, ervollgreichen, sinnvollen Leben“,
wie wir unseren Traum träumen sollen und den Horizont erweitern.

Ein Schiff, das seinen Hafen nicht kennt, dem ist kein Wind ein günstiger. Es ist wichtig die eigene Berufung die eigenen Ziele zu kennen, sonst werde ich von anderen Menschen gelebt.

Pilsl, ein gebürtiger Österreicher hat viele Jahre in den USA gelebt, hat selber viele Höhen und Tiefen erlebt und hat in den letzten 20 Jahren viele erfolgreiche Unternehmen studiert, recherchiert und analysiert. Und zwar auf die ihre großartigen Erfolge zugrunde liegenden Erfolgsprinzipien. Er sagt „Der Traum, der in Ihrem Herzen brennt, ist das Samenkorn Gott es für Ihre Zukunft. Es ist wie in der Natur, ein Samenkorn, das nicht gesät wird, nicht gehegt und nicht gepflegt, bleibt unfruchtbar.
Ordensgründer waren oft Menschen mit einem weiten Horizont. Sie haben Dinge gedacht und gesagt, die zu der Zeit in der sie lebten, oft eine Zumutung waren.

Sie haben sich nicht den Umständen gebeugt und gewartet bis ein Wunder geschieht, sondern sie haben gehandelt.

Vinzenz von Paul hat die Not der Findelkinder gesehen und nicht weggeschaut. Er hat sich der Not zugewendet und sie verwandelt. Für viele Frauen, der damaligen Zeit, war es undenkbar, sich mit solchen Kindern der „Sünde“ abzugeben. Da braucht es ein Umdenken, ein überzeugt sein von dem, wozu man beauftragt ist.
Umdenken gilt auch für uns heute, doch wenn man viel mit negativ denkenden Menschen zusammen ist, dann ist das gar nicht so leicht. Doch nur durch ein neues Denken kann ich auch eine neue Richtung in meinem Leben einschlagen.

„Um außergewöhnliche Dinge zu tun im Leben, braucht man eine starke Inspiration. Ein Feuer im Herzen, eine brennende Vision, eine innere Power“ sagt Karl Pils.

Da brauch ich mich nicht mehr zu fragen, was können die anderen für mich tun, sondern ich stelle die Frage

„Was kann ich für die anderen Menschen tun? Was haben andere davon, dass es mich gibt?“

Wenn Du dich näher mit Deiner Berufung und mit der evtl. damit verbundenen Veränderung beschäftigen möchtest, kann Dir evtl. mein Gratis e-book „Von der Nonne zur erfolgreichen Unternehmerin – 7 einfache Schritte, wie du Veränderungen erfolgreich gestalten kannst“, eine Unterstützung sein.
Meine Berufung, meine Mission ist es, bis 2022 einer Million Menschen zu helfen, ein besseres Leben zu führen, 2000 Frauen zu begleiten, dass sie mind. 2500€ im Monat dazu verdienen und, 100 Frauen zu begleiten, ein 5-stelliges Monatseinkommen zu erreichen.
Dazu habe ich das KlarZeit Erfolg, das 30-Wochen-Coaching https://amatabayerl.de/klarzeitprodukte/ entwickelt, das schon vielen Frauen half, ihre Berufung zu leben und ihre Ziele zu verwirklichen.
Ich wünsch Dir jedenfalls für heute einen ganz besonders schönen Tag und viel Freude mit Deiner Berufung
Deine Amata